Knödel

Semmelknödel-Teig:

Knödel sind eine hervorragende Möglichkeit, alte Semmeln zu verwerten. Genau so gut kann aber auch Toastbrot verwendet werden. Werden die Knödel aus alten Brezen hergestellt nennt man sie Brezenknödel.

 

Zutaten:

  • altes Brot oder Toastbrot, alte Brezen (kann auch gemischt werden)
  • Eier
  • Pfeffer, Salz
  • evtl. Petersilie
  • warme Milch
  • nach Belieben Mehl oder Semmelbrösel
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Zubereitung:

Für die Knödel das gesamte, zu verarbeitende Brot zerkleinern (ungefähr in Größe einer Streichholzschachtel). Nun etwas warme Milch zugeben und kneten, bis ein fester Teig entstanden ist. Die Bezeichnung "fest" ist hier Geschmacksache, da manche lieber weiche, andere eher feste Knödel bevorzugen. Also soviel warme Milch zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann, je nach Menge 2-3 Eier untermischen (Für 1 Toastbrot nehme ich etwa 2 große Eier, man kann hier jedoch nicht überdosieren). Nun Pfeffer, Salz, eventuell etwas Petersilie zugeben. Um die Festigkeit der Knödel zu verbessern, etwa 1 EL Mehl oder 1 EL Semmelbrösel dazumischen. (Kann - muss aber nicht)

 

Nun werden mit nassen Fingern Knödel in gewünschter Größe geformt und in kochendes, gesalzenes Wasser gegeben. Nach kurzem Aufkochen lässt man die Knödel bei geschlossenem Deckel und niedriger Temperatur etwa 20 Minuten ziehen. Frisch sind sie natürlich der Renner, doch die fertigen Knödel können auch abgekühlt eingefroren und bei Bedarf einfach in heißem Wasser erwärmt werden.

 

Ebenso kann man die aufgetauten und kalten Knödel in Scheibchen schneiden und in einer Pfanne anrösten. Verquirltes Ei dazu, evtl. Schinken, Pilze oder geriebenen Käse dazugeben und würzen. So hat man hat eine weitere, einfache, selbstgemachte und schmackhafte Mahlzeit.